Chronik der Holweider Selbsthilfe 1984-2006

· Anfang der 80er Jahre stand der „Juppi“, ein rollender Spielplatz der Stadt Köln, einmal in der Woche im Viertel.
· Aus der Müttergruppe um den „Juppi“ bildete sich eine Elterninitiative.
· Die ersten Kinderfeste wurden veranstaltet. (seither jedes Jahr)

1984
· Die Wohnungsgesellschaft „Grund und Boden“ initiierte in Kooperation mit dem Wohnungsamt
  ein Projekt Mieterberatung.
· Erste Kontaktaufnahme der Sozialarbeiter zu der Elterninitiative
· Die Elterninitiative forderte ein Jugendzentrum und startete hierfür eine Unterschriftenaktion

1985
· Mittlerweile arbeiteten 15 Bewohner und Bewohnerinnen in der Initiative mit.
· Es entstanden eine Sozialhilfegruppe und eine Frauengruppe.
· Das erste Straßenfest fand statt.
· Im Übergangshaus auf der Piccoloministraße 528 wurde ein Gebrauchtmöbellager eingerichtet.
· Ehrenamtliche MitarbeiterInnen qualifizierten sich für Sozialberatungen.

1986
· Der Modellversuch scheiterte. Es entstand eine Selbsthilfegruppe von und für Bewohner.

· 12. März Gründung des „Holweider Selbsthilfe e. V.“

· Das erste Familienwochenende wurde durchgeführt.
· StudentInnen der FH-Köln unterstützten den Aufbau eines Seniorentreffs.
· Suche eines Raumes für ein Bürgerzentrum.

1987
· Eröffnung des Cafés „Holweider Treff“, Piccoloministr. 435.
· Die „HoSe“ hatte 100 Mitglieder.
· Der Verein wurde aus dem Selbsthilfetopf der Stadt Köln und Vereinsbeiträgen und Spenden finanziert.
· Das Diakonische Werk der Evangelischen Landeskirche finanzierte die erste Familienfreizeit nach Frankreich.
· Ein bei der Evangelischen Kirchengemeinde angestellter Sozialpädagoge stellte einen großen Teil
  seiner Arbeitskraft der „HoSe“ zur Verfügung.

1988
· Ein Sozialarbeiter des Modellversuchs wurde über eine ABM bei der „HoSe“ eingestellt.
· Das Stadtteilbüro „Mini-Treff“ wurde in der Gerhart-Hauptmann-Straße 31 eröffnet.
· In den Räumen des „Mini-Treffs“ fand neben der Sozialberatung viermal in der Woche eine Krabbelgruppe statt.
· Die erste Zukunftswerkstatt fand statt.
· Durch einen Zuschuss des Diözesanrates der Katholiken des Erzbistums Köln konnte die „Rollende HoSe“
  (Bus mit 24 Plätzen) angeschafft werden.
· Für das Gebrauchtmöbellager wurde die erste Arbeitsstelle über HzA (Hilfe zur Arbeit) eingerichtet.

1989
· Einstellung von zwei HzA-Kräften (Hilfe zur Arbeit) im Café „Holweider Treff“.
· Teilnahme am Evangelischen Kirchentag in Berlin.
· Erste selbst organisierte Einkaufsfahrt nach Venlo in Holland.
· Teilnahme an einer Podiumsdiskussion zum Thema „Arbeitslosigkeit in Holweide“.
· Erste Frauenfreizeit nach Paris.
· Gründung des Mietertreffs „DEWOG-Siedlung“.
· Zweite Zukunftswerkstatt wurde durchgeführt.

1990
· Einmal im Monat fand im Café „Holweifer Treff“ der „Offene Samstag“ statt.
· Gründung einer Kinderfußballgruppe.
· Eine HzA-Stelle für den Verwaltungs- und Bürobereich wurde bewilligt.
· Das Café „Holweider Treff“ richtete eine dritte Arbeitsstelle (HzA) ein.
· Das Gebrauchtmöbellager erhielt eine HzA- und eine ABM-Kraft.
· Die Stadt Köln unterstützte im Rahmen eines Modellprojektes zur vorbeugenden Obdachlosenhilfe
  die Arbeit des „Holweider Selbsthilfe e. V.“.
· Vereinsmitglieder der „HoSe“ schrieben Beiträge zur Armutsanalyse des Arbeitskreises
  Kölner Gemeinwesenarbeiter.

1991
· Die „HoSe“ feierte das fünfjährige Bestehen.
· Das Stadtteilbüro „Mini-Treff“ wurde in der Gerhart-Hauptmann-Str. 31 eröffnet.
· In Kooperation mit der Evangelischen Kirchengemeinde fand eine zweiwöchige Kinderfreizeit statt.
  Daneben organisierte die „HoSe“ eine Frauen- und Familienfreizeit. Außerdem fand eine dreiwöchige
  Ferien-Spielaktion für Kinder statt.

1992
· Das städtische Übergangshaus in der Piccoloministr. 528 wurde durch das Wohnungsamt der
  Stadt Köln aufgelöst. Ziel war, das Gebäude in ein Stadtteilhaus um zufunktionieren. Die künftigen Nutzer,
  wie das Kinder- und Jugendzentrum „Picco“, die Hausaufgabenbetreuung der Katholischen
  Kirchengemeinde „HÜF“ und die Holweider Selbsthilfe mussten ihre Angebote während der
  Umbaumaßnahmen auslagern.
· Die Drogenprobleme von Jugendlichen der Siedlung wurden von den betroffenen Eltern thematisiert.
  Die „HoSe“ hatte das Anliegen der Eltern aufgegriffen und gemeinsam mit ihnen eine
  „Drogenkonferenz“ durchgeführt, unterstützt von Drogenberatungsstellen, Polizei und Jugendamt.
· Türkische BewohnerInnen regten einen Deutsch-Sprachkurs an.

1993
· Die gesamtstädtische Kürzungswelle bedrohte die Weiterführung der Arbeit. Die Stadt kürzte die Zuschüsse
  um 20%. Sozialhilfeempfänger wurden von einschneidenden Kürzungen betroffen.
· Die „HoSe“ arbeitete an der Vorbereitung der Aktionswoche „Gegen sozialen Kahlschlag“ mit.
· Der Evangelische Stadtkirchenverband beschloss zwei Stellen der Holweider Selbsthilfe zu finanzieren,
  eine Stelle für vier Jahre in der Stadtteilarbeit und eine Stelle für drei Jahre im Café „Holweider Treff“.

1994
· Die Modellförderung durch die Stadt Köln wurde beendet. Um eine Weiterfinanzierung zu gewährleisten,
  haben der „Veedel e. V.“ aus Köln-Ostheim und die „HoSe“ beschlossen, ihre bisher geleistete Arbeit
  durch die Fachhochschule Köln der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften evaluieren zu lassen.
  Infolge dessen entstand bei der Stadt Köln ein Haushaltstitel für Gemeinwesenarbeit. Dieses zeigte den
  politischen Willen der Kommunalpolitik u. a. des Wohnungsamtes.
· Die „HoSe“ eröffnete das Möbellager „Deutzer Schatztruhe“. Acht Langzeitarbeitslose fanden
  über ABM-Maßnahmen einen Arbeitsplatz.
· Das Diakonische Werk Rheinland unterstützte durch die Finanzierung der Leitungsstelle im Möbellager
  die Arbeit der „HoSe“.
· Der Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Köln unterstütze die Arbeit durch die Finanzierung eines Busses
  für die Stadtteilarbeit.
· Durch Kooperation mit dem Kölner Arbeitslosenzentrum „KALZ“ konnte die „HoSe“ zweimal wöchentlich
  eine Mieterberatung anbieten.
· In Kooperation mit dem Amt für Diakonie wurde ein Wochenende zu dem Thema „Schulden“ durchgeführt.
  Daran nahmen Vereinsmitglieder und interessierte Bewohner aus dem Stadtteil teil.

1995
· Die Evangelische Landeskirche finanzierte eine Stelle im Verwaltungsbereich.
· Das Sozialpsychiatrische Zentrum in Köln-Mühlheim stellte eine Mitarbeiterin für die Beratung
  psychisch Kranker stundenweise zur Verfügung.
· In dem Evaluationsprojekt der FH Köln wurde ein Fragebogen zur Lebenssituation der Bewohner
  im Viertel entwickelt.

1996
· Die Befragung wurde im Rahmen eines studentischen Projektes der FH Köln durchgeführt.
· Mit einem Stadtteilfest feierte die „HoSe“ unter lebhafter Beteiligung der Bewohner, der sozialen
  Einrichtungen, Persönlichkeiten der Kölner Kommunalpolitik und der Kölner Musikszene ihr zehnjähriges Bestehen.
· Das Projekt „Über Mittag-Betreuung für Grundschulkinder“ wurde eingerichtet.

1997
· Der Umbau des Übergangshauses Piccoloministr. 528 wurde beendet. Das neue Stadtteilhaus wurde offiziell
  vom damaligen Oberbürgermeister Burger eingeweiht.
· Die „HoSe“ bezog die Räume im Erdgeschoss. Sie wurden für das Stadtteilbüro, die „Krabbelgruppe“,
  das Projekt „Über Mittag-Betreuung“ und für Veranstaltungen und Seminare genutzt.
· In den Kellerräumen wurde ein weiteres Möbellager eingerichtet.
· Erste Kontakte mit Trägern, die im Secondhand-Bereich arbeiteten, wurden intensiviert.
· Im Café „Holweider Treff“ wurden im Rahmen der Seniorenangebote „Kölsche Nachmittage“ angeboten.
· In den Sommerferien wurde in Kooperation mit der Evangelischen Kirchengemeinde eine Kinderfreizeit
  an den Bodensee angeboten.
· MitarbeiterInnen der „HoSe“ wurden als Referenten zu der von der FH Köln organisierten
  Fachtagung „Gemeinwesenarbeit in NRW, Entwicklung, Planen, Erneuern“ eingeladen.

1998
· Der „Verbund gemeinnütziger Kölner Gebrauchtmöbellager e. V.“ wurde gegründet. Zu den Gründungs-
  mitgliedern gehörten die „Mühlheimer Selbsthilfe e. V.“, die „Bürger für Obdachlose e. V.“,
  das „Umweltzentrum e. V.“, Zug um Zug e. V., Emmaus Köln, „SKM“, „De Flo e. V.“ und SSM-mach mit e. V.“.
· Die „HoSe“ startete eine Spendenaktion zur Sicherung eines Arbeitsplatzes im Café „Holweider Treff“.
  Die „Arbeitsplatz-Actie“ entstand.
  Die Stelle konnte über Lohnkostenzuschuss und mit den Einnahmen der Arbeitsplatz-Actie für drei Jahre
  finanziert werden.
· In den Sommerferien fand in Kooperation mit der Evangelischen Kirchengemeinde eine zweiwöchige
  Kinderfreizeit am Bodensee statt.

1999
· Die Mitglieder des Verbundes gemeinnütziger Kölner Möbellager e. V. erarbeiteten eine Konzeption
  zu den Arbeitsbereichen Betriebsentwicklung, Qualifikation der MitarbeiterInnen und Recycling.
· In den Sommerferien fand erstmalig die „Aktion PlatzDa“ in Kooperation mit dem „Kinder- und Jugend-
  treff Picco“, der Katholischen Kirchengemeinde St. Maria Himmelfahrt / St. Anno und der „HoSe“ statt.
  Bei diesem Projekt ging es um die Spielplatzsituation in Holweide mit dem Ziel, Kinder und Jugendliche
  zu aktivieren und zu beteiligen.
· Es fand ebenfalls in Kooperation mit der Evangelischen Kirchengemeinde eine zweiwöchige Kinderfreizeit
  nach Alt Bukow in Mecklenburg-Vorpommern statt.

2000
· Mit dem Wohnungsamt der Stadt Köln wurde ein Kooperationsvertrag geschlossen. In diesem Vertrag
  wurden Ziele und Projekte zu den Arbeitsbereichen Mieterarbeit, Wohnumfeldarbeit, Zielgruppenarbeit
  und Öffentlichkeitsarbeit vereinbart.
· Die „Aktion PlatzDa“ wurde mit einer Befragung von Kindern und Jugendlichen fortgeführt
· Der Kölner Stadtanzeiger spendete für diese Aktion DM 10.000.
· Der „Verbund gemeinnütziger Kölner Gebrauchtmöbellager e. V.“ erhielt von der Stadt Köln einen
  Zuschuss und konnte somit eine eigene Geschäftsstelle mit vier Mitarbeitern einrichten.
· Das Möbellager der „HoSe“ zog nach Köln-Dünnwald um.
· Geschäftsführer Eckard Witte schied aus. Die Geschäftsführung übernahm Sabine Nikodem.
· Die „HoSe“ erhielt im Rahmen des „Bund- Länderprogramms Soziale Stadt“ eine Anerkennung
  der bisher geleisteten Arbeit

2001
· Der „Verbund gemeinnütziger Kölner Gebrauchtmöbellager e. V.“ erhielt von der Stadt Köln die
  Finanzierung von drei Anleitern. Eine Anleiterstelle wurde in der „HoSe“ eingerichtet.
· Die Attraktivität des Cafés „Holweider Treff“ wurde durch eine Renovierungsaktion und durch weitere
  Angebote wie Reibekuchen, Frühstücksbüfett und durch die Nutzung weiterer Initiativen aus dem Stadtteil
  z. B. dem „Holweider Klüngel“ erhöht.
· Die „Aktion PlatzDa“ wurde fortgeführt durch zwei Ausstellungen im Bezirksrathaus und in der
  Dellbrücker Volksbank.
  Es gab ein Sommerprogramm auf dem Bolzplatz Kühzäller Weg.
  Auf dem Bolzplatz sollte mit weiteren Spenden eine Fun-Rampe gebaut werden. Das Amt für Kinder-
  interessen und die Bezirkspolitiker unterstützten diese Aktion.
· Der Vorstandsvorsitzenden der „HoSe“ Erika Metzinger wurden der Ehrenamtspreis der Stadt Köln
  und das Bundesverdienstkreuz verliehen.

2002
· Die Entwicklung im „Verbund gemeinnütziger Kölner Gebrauchtmöbellager e. V.“ verlief positiv.
  Für alle MitarbeiterInnen konnte eine umfangreiche Qualifizierung angeboten werden. Das Konzept
  für den Bereich Recycling wurde fertig gestellt.
· Als Verkaufs fördernde Maßnahme wurde das „Projekt digitale Vernetzung“ konzipiert.
· Für das „Projekt PlatzDa“ konnten weitere Spenden durch das Holweider Straßenfest,
  der Frauengruppe der Katholischen Kirchengemeinde und durch Betriebe in Holweide
  akquiriert werden. Das Bauvorhaben der Fun-Rampe musste in das Jahr 2003 verschoben werden.
· Der „Verbund Rechtsrheinischer Mieterräte“ wurde gegründet. Initiatoren waren die Träger
  „Holweider Selbsthilfe e.V.“, „Buchheimer Selbsthilfe e.V.“ und der „Veedel. e.V.“.
· Die Angebote im „Stadtteilhaus Picco“ konnten mit einem Sprachkursus für MigrantInnen und
  durch das „Projekt Einstieg“ erweitert werden. Das „Projekt Einstieg“ förderte Jugendliche beim
  Übergang von der Schule in den Beruf.
· Das Außengelände des Stadtteilhauses wurde mit Hilfe eines Zuschusses des Bezirksamtes attraktiver gestaltet.

2003
· Der öffentlich geförderte Arbeitsmarkt wurde Ende des Jahres eingestellt.
· Das Möbellager konnte die Verkaufsfläche in Köln-Dünnwald auf 350 qm vergrößern.
  Das benötigte Personal stand jedoch nicht mehr zur Verfügung.
· Die Fun-Rampe wurde fertig gestellt, ein Hügel für Mountainbiker wurde aufgeschüttet.
· Ein Kooperationsprojekt zwischen der „Melanchton-Akademie“, der „Forschungsstelle für
  Interkulturelle Studien der Universität Köln“ und der „HoSe“ wurde auf Initiative der
  „Melanchton-Akademie“ zum Thema „Bildungsarbeit im Urbanen Quartier“ gestartet.
· Die „HoSe“ veranstaltete mit allen Einrichtungen im Stadtteil ein Siedlungsfest.

2004
· Eine Aktivierende Befragung in der Gerhart-Hauptmann-Straße, ein Kooperationsprojekt
  zwischen „HoSe“, „Veedel e. V“. und der FH Köln wurde mit Projektstudenten geplant und durchgeführt.
  Von 540 Haushalten wurden 240 Haushalte erreicht. In der Vorbereitung zur Befragung wurden
  ebenfalls „Experten“ vor Ort interviewt. Im Oktober wurde die Befragung durchgeführt.
  Im November konnten die Ergebnisse auf einer Bewohnerversammlung vorgestellt werden.
  Die Teilnehmer dieser Versammlung waren sehr interessiert, diskutierten lebhaft und zeigten
  Bereitschaft, sich auch weiterhin zu engagieren. Für Januar 2005 wurde ein Arbeitstreffen
  für Interessierte vereinbart.
· Der Mietvertrag für das Möbellager in Köln-Dünnwald wurde von Seiten der „Nostra GmbH“
  nicht verlängert. Ende des Jahres fand der Umzug in das Stadtteilhaus nach Holweide statt.

2005
· Im Januar 2005 fand das geplante erste Arbeitstreffen statt. Schwerpunktthema war das
  schlechte Image der Siedlung. Es wurden Vorschläge diskutiert, den „Rewe-Platz“, der das
  Zentrum der Siedlung und vor dem Café „Holweider Treff“ gelegen ist, zu verschönern.
  Eine Idee war z. B. die Durchführung von regelmäßig stattfindenden Trödelmärkten und Pflanzaktionen.
  Von der Bewohnerinitiative wurden im Laufe des Jahres vier Trödelmärkte veranstaltet.
  Eine Pflanzaktion fand statt. Eine weitere Idee war, in der Vorweihnachtszeit einen
  „Lebendigen Adventskalender“ anzubieten. An diesem Projekt beteiligten sich auch verschiedene soziale
  Einrichtungen des Stadtteils. „Lebendig“ bedeutete, dass täglich wechselnde Aktionen die Bewohner zur
  Teilnahme anregen sollten, gemeinsam mit anderen zu kommunizieren und zu gestalten. (Tannenbaum auf
  dem Platz schmücken, Adventströdel, Nikolausfeier und vieles mehr). Die Bewohnerinitiative stabilisierte
  sich und etablierte sich auch als Ansprechpartnerin für andere Belange aus der Siedlung.
  Dazu wurde eine Hausversammlung durchgeführt, zu der auch die zuständige Mitarbeiterin der
  GAG (Vermieterin) eingeladen wurde. Konfliktpunkte, wie Belegung einiger Wohnungen, fehlende
  Außenbeleuchtung etc konnten zufrieden stellend gelöst werden. Konkret bedeutete dieses, dass auch
  eine Moderation bei Nachbarschaftskonflikten in zwei Häusern der Siedlung von Seiten der
  betroffenen Bewohner eingefordert wurde.
· Der „Verbund gemeinnütziger Kölner Gebrauchtmöbellager e. V.“ wurde durch die ArGe Köln beauftragt,
  120 Integrationsstellen mit entsprechenden Qualifizierungsangeboten einzurichten. Seit September
  arbeiteten 21 MitarbeiterInnen in der „Hose“. Um die Qualifizierung der MitarbeiterInnen im Möbellager
  zu gewährleisten, wurde ein zweiter Anleiter eingestellt. Gleichzeitig konnte die „Hose“ für den
  Standort Holweide eine Halle von 250 qm anmieten. Diese Halle wurde bis Ende des Jahres Instand gesetzt.

2006
· Anfang des Jahres konnte der Betrieb im Möbellager Rudolf-Breitscheid-Str. 2a aufgenommen werden.
  Es befindet sich in einem ehemaligen Waschhaus der DEWOG-Siedlungsgesellschaft.
  Das Angebot wird auch dort von den Holweider Bürgern gut angenommen.